Ohne Sturzflug in den Urlaub!

Mit gepackten Sachen stehen sie heute Morgen am Flughafen in Düsseldorf. Familie Zander will eigentlich um 9 Uhr in die Dominikanische Republik fliegen.

Doch der Flug hat Verspätung, wann es los geht, weiß niemand. Als Fluggast haben Urlauber wie die vierköpfige Familie das Recht einen Teil ihres Geldes zurückzuverlangen.


Bei Verspätung oder Annullierung:

Passagiere haben nach einer Verspätung von über drei Stunden und Flugausfall Anspruch auf eine Entschädigung. Die ist von der Flugstrecke abhängig. Bei einer Strecke von bis zu 1500 Kilometer bekommt man 250 Euro zurück. Zwischen 1500km und 3500km sind es 400 Euro und bei über 3500km Flugstrecke sogar 600 Euro pro Person. Die Entschädigung muss bis zu drei Jahre rückwirkend von der Airline ausgezahlt werden. Die Summer hängt dabei nicht vom Ticketpreis ab. Sogar bei einem Schnäppchen-Ticket können Fluggäste hunderte Euro Entschädigung verlangen. Wichtig ist, dass die Airline Schuld an der Verspätung oder dem Ausfall haben muss. Bei Streik oder Unwetter gilt dieser Anspruch nicht.


Verloren gegangenes Gepäck:

Wenn  das Gepäck verschwunden ist, haben Flugreisende das Recht notwendige Dinge wie Ersatzkleidung und Toilettenartikel zu kaufen und der Airline in Rechnung zu stellen. Taucht der Koffer gar nicht wieder auf, können Reisende einen Schadenersatz von bis zu 1330 Euro pro Person, nicht pro Gepäckstück, fordern.


Flug verpasst:

Der Horror eines jeden Flugreisenden: Erst gibt’s Stau, dann ist die Schlange an der Sicherheitskontrolle unendlich lang. Der Flieger wartet nicht und ist weg. Urlauber bekommen trotzdem einen Teil des Geldes zurück. Nämlich den Anteil der Flughafengebühren und Steuern. Bei Billigflügen macht das bereits einen Großteil des Flugpreises aus.

Sollte sich die Airline weigern Ihnen die Entschädigungen auszuzahlen, helfen Flugrechtportale wie „EUclaim“.

Die Verlangen dafür einen Teil der Forderungen als Provision. 
Mehr Infos gibt’s unter: https://www.euclaim.de/